21.10.2000 - „Schwensby-Mühle“ II.

In den vergangenen 1 1/2 Jahren wurde eine Menge Arbeit zum Erhalt und Wiederherstellung der Mühle geleistet.
Flügel, Steert und Kappe wurden herabgenommen.
Mit Vereinskräften wurde die alte, übrigens erst 30 Jahre alte Galerie abgebrochen.

Damals wurde hierfür „Föhrenholz“ verbaut, das nach drei Jahrzehnten völlig verrottet war und kein sicheres Begehen der Galerie mehr zuließ. Inzwischen krönt eine neue Galerie aus massiver nordischer Eiche den unteren Teil des Mühlenrumpfes.

Bei Abriss der alten Schindel-Verkleidungen und des Fußbodens stellten sich Schäden an den Verstrebungen und Unterbauten heraus.
Außerdem war die Mühle um 17 cm aus dem Lot nach Süden abgesackt.

Dies „ Nord-Süd-Gefälle“, machte ein technisch sehr aufwendiges Aufrichten nötig, bevor ein neues Betonfundament gelegt werden konnte. Weil der alte Unterbau aus gemauertem Ziegelwerk bestanden hatte, war dazu die Einwilligung des Landesdenkmal-Amtes erforderlich.

18 000 Schindeln in dreifacher Deckung sind zu verlegen. Allein 5500 dieser aus Lerchen-Holz hergestellten, aus Tschechien importierten Schindeln wurden auf der Kappe angebracht.